Zu zehnt zu einem Punkt

Mit frischem Wind vom 2:1-Sieg gegen Bühler in den Segeln ging es für den FCWB am Samstagmittag im Paul-Grüninger-Stadion gegen den SC Brühl 3. Das Team von Rolf Sager kam mit einem breiten Kader von 16 Spielern. Der Schein trog jedoch etwas, da unter diesen Mannen einige angeschlagene waren. Am Grundgerüst, das wenige Tage zuvor erfolgreich war, änderte der Coach nur verletzungsbedingt.
So startete eine an sich eingespielte Truppe. Kaum hatte das Spiel begonnen, musste der FCWB schon beweisen, wie es um diese Truppe stand. Einen unglücklichen Ausrutscher beim ballbesitzenden Innenverteidiger Rolf Sager nutzte der Brühl-Stürmer zum sehr frühen 0:1. In der Folge gelang es den Waldkirchern aber, ihr Spiel aufzuziehen und den Gegner unter Druck zu setzten. Das Spiel war relativ ausgeglichen, doch das frühe Stören der Roten bezahlte sich aus, als Simon Zahner einem Brühl-Verteidiger den Ball abluchste und ohne lange zu zögern am Goalie vorbei in die nahe Ecke zirkelte.
Am relativ ausgeglichenen Spielverlauf mit leichten Vorteilen auf Seiten der Gäste änderte dies wenig. Erst als ein Freistoss von Andy Sager aus dem Halbfeld Roman Wick fand, der Christian Ammann in der Mitte mustergültig zum 2:1 auflegte, schien das Spiel endgültig zu Gunsten des FCWB zu kippen. Vor allem als erneut Zahner mit einer Beinahe-Kopie des ersten Tores auf 3:1 erhöhte. Einziger Unterschied zum 1:1: Diesmal entschied er sich für die lange Ecke.
So ging Waldkirch-Bernhardzell mit einer Führung und viel Zuversicht in die Pause, auch wenn Brühl noch vor der Pause einen Moment der schlechten Abstimmung in der Waldkircher Hintermannschaft zum 2:3 ausnutzte.
Unverändert sollte bei den Gästen nach dem Seitenwechsel an die gute Leistung angeschlossen werden. Doch bereits kurz nach Wiederanpfiff kam Rolf Sager bei einem Tackling nahe der eigenen Eckfahne etwas zu spät und sah für die Grätsche von der Seite seine zweite gelbe Karte in diesem Spiel und wurde daher des Feldes verwiesen. Damit war der FCWB für fast eine Halbzeit nur noch zu zehnt – und das bei einer Verfassung weit entfernt von voller Kraft. In der Folge liess sich das Gastteam daher immer wieder in die eigene Hälfte drücken. Einer der sich häufenden Brühler Angriffe fand etwas glücklich den Weg ins Tor zum 3:3. Da keiner der – teilweise äusserst vielversprechenden, vielleicht sogar zwingenden – Waldkircher Entlastungsangriffe mehr von Erfolg gekrönt war, teilten sich die beiden Teams, vermutlich leistungsgerecht, die Punkte.

Start-XI: Ziegler – K. Hengartner, R. Sager, Ammann, Egli – Oberholzer, Muntwyler, A. Sager, Th. Hengartner, Zahner – Wick

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